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Verein zur Förderung des Täter-Opfer-Ausgleichs e.V.

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Täter-Opfer-Ausgleich im Strafverfahren auf Veranlassung der Justiz

Die Waage arbeitet zur Zeit schwerpunktmäßig auf Veranlassung der Kölner Justiz. Die Beteiligten des Strafverfahrens können aber auch ohne Anregung durch Staatsanwaltschaft oder Gericht an die Waage herantreten (Selbstmelder).

Ein Ausgleich zwischen Täter und Opfer kann zu jedem Verfahrenszeitpunkt erfolgen. Einschlägige strafrechtliche Normen finden sich im Strafgesetzbuch (StGB), dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) und in der Strafprozessordnung (StPO).

Ergebnis und Verlauf des Täter-Opfer-Ausgleichs können von der Justiz individuell bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Die Bandbreite der Würdigung eines Täter-Opfer-Ausgleichs beginnt bei der Einstellung des Verfahrens bereits im staatsanwaltlichen Vorverfahren und endet bei der (positiven) Berücksichtigung durch das Gericht im Rahmen der Strafzumessung bei einer Verurteilung.

Auch die Anordnung eines Täter-Opfer-Ausgleichs im Rahmen einer Bewährungsauflage ist möglich.

Ein Täter-Opfer-Ausgleich zu einem möglichst frühen Verfahrenszeitpunkt, d.h. bereits nach Abgabe der Strafsache an die Staatsanwaltschaft und vor Anklagerhebung, hat entscheidende Vorteile:

Erfolgt der Täter-Opfer-Ausgleich während des Hauptverfahrens auf Veranlassung des Gerichts, d.h. nach Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft, kann noch immer eine sinnvolle Konfliktschlichtung und Schadenswiedergutmachung zwischen Beschuldigten und Geschädigten erfolgen:

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